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Eintracht Frankfurt bricht nach Pause ein und erlebt Debakel gegen Augsburg - FCA dreht Spiel und ist Tabellenführer
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Update 06/09/2026 um 23:44 GMT+2 Uhr
Eintracht Frankfurt hat auch das zweite Spiel dieser Saison nicht gewinnen können. Nach einer guten ersten Halbzeit verlor die SGE nach der Pause den Faden und musste sich dem FC Augsburg mit 1:4 (1:0) geschlagen geben. Jonny Burkardt (6.) brachte Frankfurt früh in Führung, Arijon Ibrahimovic (46.), Robin Fellhauer (47.) und Alexis Claude-Maurice (65.) und Fabian Rieder (89.) drehten das Spiel.
Hütter kritisiert: Sieben Gegentore in zwei Spielen geht nicht
Quelle: Perform
Adi Hütter schüttelte nach seinem bitteren Heim-Comeback fassungslos den Kopf, die Fans des FC Augsburg bejubelten hingegen ihre brutal effektiven Spitzenreiter: Eintracht Frankfurt hat den ersten Saisonsieg mit einer desolaten zweiten Halbzeit gegen den neuen Tabellenführer der Fußball-Bundesliga verspielt.
Die lange Zeit klar überlegene Elf von Hütter verlor gegen den FCA mit 1:4 (1:0). "Augsburg war heute deutlich reifer in der zweiten Hälfte", sagte Torschütze Jonathan Burkardt bei "DAZN".
Die reifen Fuggerstädter übernahmen mit nun sechs Punkten und einem Torverhältnis von 7:1 erstmals in der Vereinsgeschichte die Spitzenposition im Oberhaus. "Das ist schon etwas Besonderes. Auch wenn es erst der 2. Spieltag ist", sagte Torhüter Finn Dahmen am "DAZN"-Mikrofon: "Es ist uns bewusst, dass es nicht die ganze Saison lang so sein wird." Dennoch wollen die Augsburger "den Flow nun mitnehmen."
Burkardt (6.) traf früh bei Hütters Rückkehr, zuletzt hatte der Coach im Mai 2021 im Deutsche Bank Park an der Seitenlinie gestanden. Doch Arijon Ibrahimovic (46.), Robin Fellhauer (47.), Alexis Claude-Maurice (65.) und Fabian Rieder (89.) per direktem Freistoß sorgten für die überraschende Wende.
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Tabellenführer Baum: "Habe mir einen Screenshot von der Tabelle gemacht"
Quelle: Perform
Augsburg spielt schwache erste Halbzeit
Dabei konnten die Augsburger lange nicht an die Leistung vom 3:0 gegen Schalke anknüpfen. Das Team von Manuel Baum agierte in der ersten Halbzeit phasenweise desolat, verdiente sich den Dreier aber mit einer deutlichen Leistungssteigerung.
Bei der Eintracht war in der Woche der Schließung des Transferfensters nochmals viel Hektik, vor allem Gerüchte um einen möglichen Abschied von Markus Krösche sorgten für Wirbel. Der Sportvorstand bekam nach einer Sitzung des Aufsichtsrats aber zarte Rückendeckung, doch wirklich Ruhe herrscht dadurch am Main noch lange nicht. Gleich in die Startelf rückte Last-Minute-Neuzugang Lilian Brassier, um der wackligen Abwehr neue Stabilität zu verleihen.
Doch die Defensive war lange gar nicht gefordert, denn erstmal spielte nur Frankfurt. Nach feinem Steckpass von Can Uzun flankte Younes Ebnoutalib an den zweiten Pfosten, wo Burkardt im Duell mit Hennes Behrens wuchtig einnickte. Die Eintracht machte mächtig Druck, Robin Koch per Kopf (8.) und Uzun (11.) nach Lupfer-Vorlage von Ebnoutalib ließen einen frühen zweiten Treffer liegen. Erst nach rund 20 Minuten fand Augsburg zu etwas defensiver Stabilität.
Augsburg stellt Spiel auf den Kopf
Doch nach vorne gelang den Fuggerstädtern ohne den kurzfristig ausgefallenen Anton Kade (muskuläre Probleme) gar nichts, ein Freistoß von Fabian Rieder am Tor vorbei war der einzige Warnschuss (45.+1). Das Beste zur Pause war noch das knappe Ergebnis, weil Ebnoutalib zwei Hochkaräter liegen ließ (39., 41.).
Doch anderthalb Minuten nach Wiederbeginn stand die Partie auf dem Kopf. Erst fälschte Elias Baum nach 28 Sekunden einen Kopfball von Ibrahimovic unhaltbar ab, ehe die neue Nummer eins Noah Atubolu beim nächsten Angriff einen harmlosen Schuss fallen ließ und Fellhauer abstaubte. Die Eintracht fiel nun auseinander, verlor völlig den Faden. Augsburg konnte über Konter immer wieder Nadelstiche setzen, Joker Claude-Maurice traf mit einem traumhaften Schlenzer.
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(SID)
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Quelle: Perform
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